2-spaltiges Textmodul 2
Platzhalterbild und -text für einen kurzen bis mittleren Umfang. Flaubert hat das private Schicksal Frédérics mit seinem desillusionierenden Lebensweg meisterhaft mit den politischen Ereignissen der 1840er und 1850er Jahre in Frankreich verknüpft. Der Roman, mit dem Flaubert zehn Jahre nach dem Abschluss von Madame Bovary (1856) begann, wurde zu Lebzeiten nur von wenigen Literaturkritikern akzeptiert; wie die Revolution wurde er ein Misserfolg. Erst im 20. Jahrhundert erkannte man das Werk als Vorläufer der literarischen Moderne. Seitdem steht der Roman in Frankreich fast ebenbürtig neben Madame Bovary, in Deutschland konnte man sich nicht einmal auf einen Titel einigen. Edl, die sich mehrere Jahre mit der Übersetzung beschäftigte, betont in ihrem rund 70seitigen Nachwort, dass der Roman zwischen 1904 und 2001 zehnmal ins Deutsche übersetzt wurde und diese zehn Übersetzungen sage und schreibe sieben verschiedene Titelvarianten tragen: Die Schule der Empfindsamkeit, Der Roman eines jungen Mannes, Die Erziehung des Herzens, Die Erziehung des Gefühls, Lehrjahre des Gefühls, Lehrjahre des Herzens, Die Erziehung der Gefühle, und auch für den Untertitel gibt es immerhin noch deren zwei: Der Roman eines jungen Mannes und Geschichte eines jungen Mannes. Edl dagegen wählte den Untertitel Geschichte einer Jugend und ergänzte als Herausgeberin die Neuerscheinung mit einer Chronologie zur französischen Politik 1814 bis 1870 und zahlreichen Anmerkungen (140 Seiten). Zur Entstehungsgeschichte des Romans gehört auch die Tatsache, dass es bereits ein frühes, damals unveröffentlicht gebliebenes Jugendmanuskript mit dem gleichen Titel von 1845 gab.
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Hier könnte das Zitat für die Mitarbeiter stehen…
ggf. Friedrich Schiller
… und hier Name und Aufgaben der Mitarbeiter
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Moore sind dauernd nasse Feuchtgebiete mit einer charakteristischen Boden-Vegetation – vor allem Moose, insbesondere Torfmoose, sowie Sauergräser und häufig verschiedene Zwergsträucher –, die aufgrund unvollständiger Zersetzung oft saure, überwiegend nährstoffarme Torfböden von mindestens 30 cm Mächtigkeit bilden. Die Besiedlung mit Bäumen hängt vom Grundwasserspiegel, dem Entwicklungsstand eines Moores und der Ökoregion ab, sodass es neben den typischen offenen Moorflächen auch bewaldete Moore gibt. Moore entstehen, wenn der Pflanzenzuwachs größer ist als der Abbau abgestorbener Phytomasse bei gleichzeitigem Luftabschluss im Boden durch anhaltende Feuchtigkeit.[1]
In der Fachliteratur gibt es zahlreiche Einteilungen verschiedener Moortypen, deren Festlegung und Begrifflichkeiten zudem in fremdsprachigen Veröffentlichungen oftmals abweichend ist. So ist bereits die unkommentierte Gleichsetzung der klassischen Zweiteilung in Hoch- und Niedermoore mit den englischen Begriffen bog und fen problematisch.
Naturnahe Moorökosysteme wurden in vielen europäischen Ländern durch Entwässerungsmaßnahmen und Torfabbau weitgehend zerstört und auf kleine Restflächen reduziert. Jedoch mindern intakte Moore die Folgen der globalen Erwärmung, da sie als Speicher für Treibhausgase fungieren, die bei ihrer Zerstörung freigesetzt werden.[2] Zahlreiche EU-Staaten haben die Bedeutung der Moore für den Klimaschutz mittlerweile erkannt und Strategien zum Schutz bestehender Moore entwickelt sowie mit der Renaturierung geschädigter Moore durch Flutung bzw. Wiedervernässung begonnen.[3][4]
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