Forschen in der Moorstation







Mit dem Bildungsangebot in der Moorstation möchten wir Menschen für das Ökosystem Moor begeistern und ein Grundverständnis für die ökologischen Zusammenhänge dieses besonderen Lebensraumes vermitteln. Darüber hinaus sollen die Grundlagen, Ziele und Maßnahmen der Moorrevitalisierung Kaltenbronn (MooReKa) vermittelt werden.
Den Schwerpunkt in der Moorstation bildet das Thema „Ökosystem Moor“ mit seiner besonderen Flora und Fauna, seiner Entstehung, den Ökosystemleistungen, der Bedeutung der Moore im Bezug auf das Klima und der Zukunft der Moore auf dem Kaltenbronn, insbesondere im Zuge der Revitalisierung.
Die Inhalte und Fragestellungen unserer Bildungsveranstaltungen werden an die jeweilige Zielgruppe individuell angepasst. Dabei wird das Alter, die Schulart, die Vorkenntnisse und Wünsche bezüglich der Themenschwerpunkte berücksichtigt.
Spielerische Elemente dürfen nicht fehlen und wir legen den Schwerpunkt auf eigenständiges „Erforschen“ des Lebensraumes.
Klassen 3 – 4
Tiere und Pflanzen im Hochmoor
Bei dieser Veranstaltung steht das Erleben des Naturraumes Hochmoor im Mittelpunkt. Die Schüler:Innen lernen die Pflanzen und Tiere kennen, die speziell auf diesen Lebensraum angepaßt sind und erarbeiten in Kleingruppen die wichtigsten Fakten zum Thema Hochmoor. Anschließend werden die Beobachtungen präsentiert. Der Moorprojekttag kann nach Absprache auch individuell gestaltet werden.
Abschließend kann das erarbeitete Wissen in einem Lapbook festgehalten werden, das jede(r) selbst gestaltet.
Dauer der Veranstaltung: 3,5 bis 4 Stunden mit Pausen, maximal 20 Teilnehmer:innen
Klassen 5 – 13
Moorökologie ab Klasse 5
Die Kaltenbronner Hochmoore sind geprägt von einer im Nordschwarzwald einzigartigen, subarktisch-alpinen Fauna und Flora. Beim Projekttag „Moorökologie“ wird das Ökosystem der Hochmoore genauer unter die Lupe genommen. Die SchülerInnen erhalten „Forschungsaufträge“ und untersuchen in Kleingruppen Teilbereiche wie Boden, Gewässer, Tiere, Pflanzen und speziell die Torfmoose. Messungen einzelner Parameter wie Temperatur oder pH-Werte aber auch Experimente zeigen die speziellen Ausprägungen dieses Lebensraumes. Anschauliche Erklärungen zur Entwicklung der Moore und menschlich bedingten Eingriffen und deren Folgen ergänzen die praktischen Forschungen. Die Ergebnisse werden im Anschluss ausgewertet und präsentiert. Der Moorprojekttag kann nach Absprache auch individuell gestaltet werden.
Dauer der Veranstaltung: mindestens 4 Stunden mit Pausen, maximal 20 Teilnehmer:innen